{"id":1892,"date":"2024-01-13T14:39:22","date_gmt":"2024-01-13T13:39:22","guid":{"rendered":"https:\/\/bkt.blog.muenster.org\/?page_id=1892"},"modified":"2025-03-23T12:02:40","modified_gmt":"2025-03-23T11:02:40","slug":"symposion-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bkt.blog.muenster.org\/symposion-2\/","title":{"rendered":"Symposion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>20.-21.04.2024 in der Universit\u00e4t M\u00fcnster, Heisenbergstr. 11, 48149 M\u00fcnster:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">                  <strong><em>&#8222;K\u00fcnstlerische Therapien im Alter&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Jubil\u00e4umssymposion anl\u00e4sslich der Gr\u00fcndung des BKT am 16.04.1984.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Sa 10:00-13.00 Uhr: 3 Vortr\u00e4ge mit Diskussion:<\/em><ul><li>10:00-11.00 Uhr: Dr. Katja Watermann \u201e<em>Alt. Intelligenzgemindert. Vergessen. Kunst und Therapie im Ma\u00dfregelvollzug.&#8220;<\/em><\/li><\/ul><ul><li>11:00-12:00 Uhr:&nbsp;Dr. Arnold M. Raem: <em>&#8222;Was haben die molekulare Biomedizin und die k\u00fcnstlerischen Therapien gemeinsam?&#8220;<\/em><\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>12:00-13:00 Uhr: Dr. Laura Bettag \u201e<em>Tanztherapeutische Effekte im Flamenco-Unterricht bei \u00e4lteren Teilnehmerinnen ab 60 Jahren.&#8220;<\/em><br \/><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Sa 14-16 Uhr: 3 Workshops mit Diskussion:<\/em><ul><li>14.00-15.30 Uhr: Univ.-Prof. Dr. Georg Franzen <em>\u201eB\u00f6cklins \u201aToteninsel<\/em>\u2018\u201c.<\/li><\/ul><ul><li>15:45-17:00 Uhr: Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl H\u00f6rmann <em>\u201eTontherapeutische Rezeption von Kompositionen zu B\u00f6cklins \u201aToteninsel<\/em>\u2018<em>&#8222;.<\/em><\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>17:15-19.00 Uhr: Dr. Yolanda Bertolaso \u201e<em>Rezeptive K\u00fcnstlerische Tanztherapie&nbsp;mit stark bewegungseingeschr\u00e4nkten und teilweise dementen Senioren.&#8220;<\/em><br \/><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>So 10.00-16:00 Uhr: 1 Vortrag und 3 Workshops mit Diskussion:<\/em><ul><li>10:00-11:30 Uhr: Univ.-Prof. Dr.Dr.Dr. Wolfgang Mastnak \u201e<em>K\u00fcnstlerische Therapien im Alter.<\/em>\u201c<\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>11.45-13.00 Uhr: Prof. Dr. Marion Tacke &#8222;<em>Ausdrucksm\u00f6glichkeiten symbolischer Bewegung in der psychotherapeutischen Arbeit mit \u00fcber 60-j\u00e4hrigen Patientinnen.&#8220;<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>14.00-16:00 Uhr: Dr. Enrico Otto <em>\u201eSinn und Form eines Rollenstudiums f\u00fcr Theaterinteressierte.\u201c<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>16.00-17.00 Uhr: Lothar Sch\u00f6n: <em>&#8222;Digitalisierung der Musiktherapie&#8220;<\/em> mit Poster.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Zusammenfassungen:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Univ.-Prof. Dr.Dr.Dr. Wolfgang Mastnak am 21. April 2024: \u201e<em>K\u00fcnstlerische Therapien im Alter.<\/em>\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Gesellschaft mit immer h\u00f6heren Lebenserwartungen spielen Gesundheitsf\u00f6rderung und Gesundheitserhaltung eine zentrale Rolle. Dies wird auch seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO mit Hinweis auf die UN-Deklaration zum gesunden Altern <em>United Nations Decade of Healthy Ageing 2021\u20132030<\/em> hervorgehoben. Der Terminus \u201ehealthy aging\u201c muss hier allerdings differenziert verstanden werden und reicht von einer ganzheitlichen Gesunderhaltung im Rahmen nat\u00fcrlicher Alterungsprozesse \u00fcber spezifische Pr\u00e4vention, etwa von Depression bei Herzinsuffizienz, bis zu spiritueller Gesundheit in der Palliativmedizin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die repr\u00e4sentativen gerontagogischen Gesundheitsaktivit\u00e4ten an der Musikhochschule in Posen (Akademia Muzyczna im. Ignacego Jana Paderewskiego w Poznaniu) beruhen auf musikalisch-t\u00e4nzerischen Gruppenaktivit\u00e4ten und werden zur Zeit l\u00e4nder\u00fcbergreifend und interdisziplin\u00e4r beforscht. W\u00e4hrend es hier ganzheitlich um psychophysische Gesundheit und soziokulturelle Inklusion geht, stehen bei anderen Aktivit\u00e4ten spezifische Gesundheitsaspekte im Zentrum. So finden etwa im \u00d6sterreichischen Herzverband Landesverband Burgenland Musik und Tanz zur F\u00f6rderung und Rehabilitation kardiovaskul\u00e4rer und kardiorespiratorischer Gesundheit im Alter Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcnstlerische Therapien sind vielerorts aus dem geriatrischen, insbesondere auch dem neurogeriatrischen Bereich, nicht mehr wegzudenken. So wird etwa an der Universit\u00e4tsklinik Piti\u00e9-Salp\u00eatri\u00e8re in Paris seit Jahren Parkidanse, eine hoch spezifische tanztherapeutische Technik zur Milderung von Parkinsonsymptomatik, entwickelt und praktiziert. Dabei werden motorische Rhythmuszentren im Gehirn aktiviert, die parkinsontypische Basalgangliendegenerationen zum Teil ausgleichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Forschungszentrum f\u00fcr k\u00fcnstlerische Therapien der Changzhi Medical School in China \u2013 einer Einrichtung, die vermutlich in den n\u00e4chsten Jahren im Bereich physiologischer, neurowissenschaftlicher und interdisziplin\u00e4ren Forschung zu k\u00fcnstlerischen Therapien in Klinik und Public Health eine f\u00fchrende Position einnehmen d\u00fcrfte \u2013 werden Musik-Tanz-Prozesse zur Rehabilitation bei Demenz untersucht, wobei sich gegenw\u00e4rtig abzeichnet, dass die K\u00fcnste dynamische Netzwerk-Konnektivit\u00e4ten aktivieren, die letztlich f\u00fcr den therapeutischen Outcome verantwortlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcnste auf gesundheitsf\u00f6rderndem und therapeutischem Terrain sollen allerdings nicht blo\u00df funktional verstanden werden. Vierzig Jahre k\u00fcnstlerische Therapien im Sinne von Karl H\u00f6rmann haben die Unersetzbarkeit des \u00e4sthetischen und sch\u00f6pferischen Moments deutlich gemacht und gleichzeitig die Notwendigkeit von psychologischer und medizinischer Forschung hervorgehoben: die K\u00fcnste stellen die Intervention, die Wissenschaften liefern Erkenntnisse \u00fcber k\u00fcnstlerisch-therapeutische Mechanismen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Vortrag Forschungen zu gesundheitsf\u00f6rdernden und therapeutischen Funktionen der K\u00fcnste im Alter sowie bei alterstypischen Erkrankungen diskutiert, werden im Workshop einzelne Techniken vorgestellt und in Form von Selbsterfahrung erprobt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/hmtm.de\/personen\/prof-dddr-rer-nat-phil-paed-paed-habil-wolfgang-mastnak\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Wolfgang Mastna<\/strong>k<\/a> ist Professor f\u00fcr k\u00fcnstlerische Therapien am Changzhi Medical College (Volksrepublik China) und wissenschaftlicher Leiter des Instituts f\u00fcr Kultur, K\u00fcnste und Medien (\u957f\u6cbb\u533b\u5b66\u9662 \u4eba\u6587\u827a\u672f\u4f20\u5a92\u7cfb) sowie Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Musikp\u00e4dagogik (Schulmusik) an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen. Seine Seminare im Bereich Lehramt umfassen Musikdidaktik, Wissenschaftstheorie, Musik und Gesundheitsp\u00e4dagogik, Neuro-Musikp\u00e4dagogik und transkulturelle Musikp\u00e4dagogik. Wolfgang Mastnak ist Mitglied der Europ\u00e4ischen Akademie der Wissenschaften und K\u00fcnste sowie der New York Academy of Sciences. Seine interdisziplin\u00e4ren Forschungen wurden international vielfach ausgezeichnet. Vor Kurzem wurde er Professor f\u00fcr k\u00fcnstlerische Therapien an der <a href=\"http:\/\/musiktherapieblog.kreativtherapien.de\/http:\/musiktherapieblog.kreativtherapien.de\/ein-singularer-musiktherapeut\">Shandong University<\/a>, die zu den besten Universt\u00e4ten in China geh\u00f6rt, und Leiter der k\u00fcnstlerisch-therapeutischen Forschung im angeschlossenen psychiatrischen Universit\u00e4tsklinikum.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dr. Enrico Otto am 21. April 2024: <em>\u201eSinn und Form eines Rollenstudiums f\u00fcr Theaterinteressierte.<\/em><\/strong><em>\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um f\u00fcr Theaterinteressierte einen sinnvollen Einstieg in eine praktische Theaterarbeit&nbsp;zu&nbsp;gestalten, braucht der Interessent in einem Workshop die Kenntnis<strong> von sich selbst<\/strong>&nbsp;als&nbsp;potentiellen Darsteller. \u00dcber das<strong> Rollenstudium<\/strong> mit szenischer Arbeit an einem selbst&nbsp;ausgesuchten Text (10 Zeilen aus einem Theatertext) lassen sich unter Anleitung&nbsp;<strong>vielf\u00e4ltige Varianten<\/strong> des szenischen Ausdrucks erproben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem <strong>zweiten <\/strong>Schritt soll aufgrund der&nbsp;Erfahrung mit sich selbst als Darsteller ein szenischer Bezug zu anderen Mit-Darstellern erprobt werden. So gelangt man in einfacher Form zu einer grundlegenden <strong>Ensemblearbe<\/strong>it.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein m\u00f6glicher <strong>dritter<\/strong> Schritt w\u00e4re dann die szenische Erarbeitung einer ganzen Szene.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Artikel von Dr. Otto_MTK2023-1.pdf&#8220; target=&#8220;_blank&#8220; rel=&#8220;noreferrer noopener&#8220;&gt;<em>Theater als Kommunikationsmodell<\/em>\u201c, erschienen in der MTK-Ausgabe 2023-1, S. 39-100, wird zur vorherigen Lekt\u00fcre empfohlen. Sein f\u00fcr die folgende MTK-Ausgabe vorgesehener Beitrag &#8222;<em>Die Funktionalit\u00e4t des Rollenstudiums im nicht-professionellem Theaterbereich<\/em>&#8220; wird denjenigen zugeschickt, die sich zu seinem Workshop angemeldet haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Interessenten k\u00f6nnen sich jetzt schon auf den Workshop vorbereiten:<\/em> Bei nicht-profesionellen Inszenierungen taucht immer die Frage nach der richtigen Besetzung der textbezogenen Rollen auf. Diese Frage l\u00e4sst sich oft bei nicht ausgebildeten Spielleitern kaum richtig beantworten. Vielmehr ist die Frage der Besetzung einem wie auch immer geartetem Gef\u00fchl des Spielleiters \u00fcberlassen. Daher entstehen oft Fehlbesetzungen, die sich im Laufe der Proben herausstellen und oft auch zu einem Abbruch der Inszenierungsarbeit f\u00fchren. Das Rollenstudium ist in solchen F\u00e4llen, vor der eigentlichen Inszenierungsarbeit durchgef\u00fchrt, eine wichtige M\u00f6glichkeit, den o.g. Vorgang zu umgehen. Da dar\u00fcber hinaus Rollenstudium eine wichtige Form der Kl\u00e4rung der Darsteller-Pers\u00f6nlichkeit darstellt, zeigt sich anhand des entsprechenden Ergebnisses, wie die Bandbreite der Darstellung aussieht, nachdem festgehalten wurde, ob anhand der K\u00f6rperhaltung, der Bewegung, der Gestik und Mimik, der Sprache und des Outfits der Darsteller f\u00fcr eine entsprechende Rolle geeignet ist. Rollenstudium braucht das eingehende Studium verschiedener Rollenstrukturen durch den angehenden Darsteller selbst, indem er aus unterschiedlichen St\u00fccken  d i e  Rolle \u00fcber vielleicht<em> maximalen 10 Zeilen aussucht<\/em> und zum Rollenstudium mitbringt, um daran zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Ottorium.<mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color has-light-gray-color\"> <\/mark><em><mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color has-blue-color\"><strong>Diese 5 Teilnehmer sollen ca. zehn Zeilen aus einem selbst gew\u00e4hlten Drama mitbringen.<\/strong><\/mark><\/em><mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color has-light-gray-color\"> <\/mark><mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color\"> <\/mark><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl H\u00f6rmann am 20. April 2024: <em>\u201eTontherapeutische Rezeption von Kompositionen zu B\u00f6cklins \u201aToteninsel<\/em>\u2018<em>&#8222;.<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der rezeptiven Musiktherapie werden von aus\u00fcbenden Musikern \u00fcber das psychotherapeutische Wissen hinaus erhebliche musikwissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen in den unterschiedlichen Interpretationen der Geheimsprache der Komponisten verlangt. Bei Senioren gilt es Zus\u00e4tzliches zu beachten, besonders wenn diese \u00fcber reiche Konzerterfahrungen verf\u00fcgen. In Opernh\u00e4usern und Konzerts\u00e4len sind Senioren gute Besucher. Rund 14,3 Millionen Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit oder singen in einem Chor. Im Jahr 2018 waren bundesweit insgesamt rund&nbsp;15.000 Ch\u00f6re&nbsp;im Deutschen Chorverband organisiert. Im Jahr 2021 gab es in der deutschsprachigen Bev\u00f6lkerung ab 14 Jahren rund&nbsp;3,76 Millionen&nbsp;Personen, die etwa einmal pro Monat Konzerte oder Festivals besucht haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der Konzertbesucher im Seniorenalter kann nur gesch\u00e4tzt werden. Solche Patienten erwarten von der rezeptiven Musiktherapie, dass ihre Erlebnisse aufgegriffen werden und klassische Musik thematisiert wird, insbesondere solche, die die eigene Lebenssituation anspricht. Hierzu sind in diesem Workshop von Sergei Rachmaninow die Symphonische Dichtung &#8222;Die Toteninsel&#8220;, op. 29 von 1909, und von Max Reger Nr. 3 &#8222;Die Toteninsel&#8220; aus den &#8222;Vier Tondichtungen nach A. B\u00f6ckling\u201c, Op. 128 von 1913, ausgew\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr jene aber, denen Orchestermusik nicht vertraut ist, sei eine CD mit vier von Band-Musikern von Farsot &amp; Coldworld 2018 aufgenommenen St\u00fccken zu B\u00f6cklins &#8222;Toteninsel&#8220; und &#8222;Die Toteninsel (Emptiness)&#8220; von Signalis vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu dem Gem\u00e4lde von Arnold B\u00f6ckling, das der Diplom-Psychologe Univ.-Prof. Dr. Georg Franzen (www.kunstpsychologie.de) aus kunstpsychologischer Sicht beleuchtet, seien diese aus den mindestens 29 Vertonungen &#8211; mehr als zu jedem anderen Bild &#8211; n\u00e4her betrachtet. In diesem Workshop werden im Hinblick auf \u00dcberbr\u00fcckung des gew\u00f6hnlichen Leerlaufs zwischen ergriffenem H\u00f6ren und Worte finden Formulare ausgeteilt, in denen die dort gelisteten RES-Kriterien und Musikwirkungen angekreuzt und gewichtet werden sollen. Anhand dieser Musik soll analysiert werden, was sie dem daf\u00fcr aufgeschlossenen alten Menschen sagen und wie sie seine multimodale Interaktion beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierzu wird &#8211; wenn noch Zeit bleibt &#8211; ein Film zur erlebnisintensivierenden rezeptiven Musiktherapie gezeigt und werden Anregungen gegen die \u00fcblichen vermeintlich n\u00fctzlichen Strategien des Singens im Alter gegeben. Damit sich aber im fortgeschrittenen Alter die viel beschworene und erfahrbare Heilkraft von Musik beim Musikh\u00f6ren, Singen und Musizieren entfalten kann, sind trotz aller und gerade bei Gebrechen Voraussetzungen zu beachten, die dem an Erfahrung reichen homo ludens nicht nur ein wohltuendes musikalisches Erleben, sondern jederzeit mit geringem Aufwand ein geh\u00f6riges Quantum an flow erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorgehensweisen in der rezeptiven Musiktherapie und rezeptiven Kunsttherapie sind vergleichbar. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen diese k\u00fcnstlerischen Therapeuten die betreffenden Gem\u00e4lde und Musik und ihre <a href=\"https:\/\/mtk-akademie.de\/ton-psychologie\/\">Ton-Psychologie<\/a> genau kennen, d. h. die Beschaffenheit des Kunstwerks mit seinem ihm immanenten Gehalt analysieren als auch ihr Wirkungspotential und die Resonanz des Rezipienten absch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Da das H\u00f6ren von Musik Zeit beansprucht, die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit aber nur f\u00fcr das H\u00f6ren von wenigen Takten reicht, wird <mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color has-light-gray-color\"> <\/mark><em><strong><mark style=\"background-color:#9f9f9f\" class=\"has-inline-color has-blue-color\">empfohlen, zur Vorbereitung anzuh\u00f6ren: <\/mark><\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Sergej Rachmaninow<\/em><\/strong>: &#8222;<strong><em>Isle of Dead&#8220;, Op. 29<\/em><\/strong> <br \/><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6LMgvEGqvDw&amp;t=115s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6LMgvEGqvDw&amp;t=115s<\/a> mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Vladimir Ashkenazy, mit Partitur<br \/>mit Klavierauszug <a href=\"https:\/\/youtu.be\/9VtNWf-kAJM\">https:\/\/youtu.be\/9VtNWf-kAJM<\/a> mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sir Andrew Davis von 1997 und mit B\u00f6cklins Gem\u00e4lde.<br \/>arr. f\u00fcr Klavier Georgy Kirkor&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tbvIDhgJNlY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tbvIDhgJNlY<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wp82oaPwsWo\">Orchestration Lesson: Rachmaninoff, Part 1 (youtube.com)<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Max Reger: &#8222;Die Toteninsel&#8220; aus \u201eVier Tondichtungen f\u00fcr Orchester\u201c, Op. 128<\/em><\/strong> <br \/>mit Partitur <a href=\"https:\/\/youtu.be\/xwi1Um53caY\">https:\/\/youtu.be\/xwi1Um53caY<\/a>, 13:15-21:15, London Philharmonic Orchestra unter Leo Botstein von 2020 ohne das Gem\u00e4lde &#8211; oder mit Gem\u00e4lde <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KUkoPnSBMfc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KUkoPnSBMfc<\/a> Royal Concertgebouw unter Hermann Abendroth von 1941 &#8211; oder&nbsp;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/FUtqUf_BOJo\">https:\/\/youtu.be\/FUtqUf_BOJo<\/a> mit visueller Interpretation des Gem\u00e4ldes von Neeme J\u00e4rvi 2012, 8:29 min. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Roland Kaiser<\/em><\/strong>: \u201e<em>Die Toteninsel<\/em>\u201c (1977). <a href=\"https:\/\/youtu.be\/jekVLuK2WIs\">https:\/\/youtu.be\/jekVLuK2WIs<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Signalis: &#8222;Die Toteninsel (Emptiness)&#8220;<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GKlAHqsiG1w\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GKlAHqsiG1w<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zLQ6Qv393mwm\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zLQ6Qv393mwm<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Der Musik auf der CD \u201etoteninsel\u201c von Farsot und Coldword von 2018 \u00e4hnelt der Trailer <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/youtu.be\/he7BK4OCr0s\">https:\/\/youtu.be\/he7BK4OCr0s<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allenfalls kurz eingeblendet werden kann auch der Film des Chefarzt Dr. Rudolf Burkhardt von 1980. Siehe &lt;a href=&#8220;http:\/\/musiktherapieblog.kreativtherapien.de\/http:\/musiktherapieblog.kreativtherapien.de\/musiktherapiepraxis-des-pastors-und-chefarzts-dr-med-rudolf-burkhardt-von-1980<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dr. Arnold M. Raem<\/strong> <strong>am 20. April 2024<\/strong>: <strong><em>&#8222;Was haben die molekulare Biomedizin und die k\u00fcnstlerischen Therapien gemeinsam?&#8220;<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Arnold M. Raem<\/strong> ist Gr\u00fcnder der arrows biomedical Deutschland GmbH mit Sitz im Centrum f\u00fcr Nanotechnologie \u201eCeNTech\u201c der Universit\u00e4t M\u00fcnster. Die arrows biomedical Deutschland GmbH ist ein Servicelabor mit den Schwerpunkten im Bereich der molekularen Biomedizin \/ Onkologie. Dr. Arnold M. Raem hat zahlreiche, excellent bewertete B\u00fccher herausgegeben, darunter das<em> Handbuch f\u00fcr Geriatrie. Lehrbuch f\u00fcr Praxis und Klinik.<\/em> (2005). D\u00fcsseldorf: Deutsche Krankhaus Verlagsgesellschaft, mit einem Kapitel <em>K\u00fcnstlerische Therapien in der Geriatrie<\/em>, S. 859-869. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Prof. Dr.rer.nat. Marion Tacke am 20. April 2024: &#8222;<em>Ausdrucksm\u00f6glichkeiten symbolischer Bewegung in der psychotherapeutischen Arbeit mit \u00fcber 60-j\u00e4hrigen Patientinnen.&#8220;<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Workshop soll das Thema der &#8222;Bewegung&#8220; in seiner Bedeutung f\u00fcr eine zunehmend \u00e4lter werdende Gesellschaft im Vordergrund symbolischer Durcharbeitung stehen. Der kreative Umgang mit Bewegung und Stillstand ist f\u00fcr viele \u00e4ltere Patient:innen elementar. Im therapeutischen Setting nimmt die Anzahl derer, die auch ab 60 Jahren &#8222;St\u00e4rkungsw\u00fcnsche&#8220; f\u00fcr sich hegen, stetig zu. Gerade Frauen stehen aus unterschiedlichen Lebenslagen, wie nach einer Scheidung, dem Auszug der Kinder, Sich-K\u00fcmmern um einen pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen oder Tod des Partners sowie aus weiteren Gr\u00fcnden vor neuen Herausforderungen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anhand verschiedener Fallvignetten werden wir uns anschauen, welchen Schwierigkeiten ausgew\u00e4hlte Patientinnen w\u00e4hrend ihrer Lebensspanne ausgesetzt waren, welche individuums-spezifischen Ressourcen und Bed\u00fcrfnisse vorhanden sind, um die allt\u00e4glichen Belastungen als zu meisternde Herausforderungen sehen und nutzen zu k\u00f6nnen. Fortbewegung und Stillstand sind immer wieder h\u00f6chst interessante Aspekte in der therapeutischen Durcharbeitung. \u00c4u\u00dfere und innere Lebensbedingungen k\u00f6nnen im Zusammenwirken f\u00f6rderliche oder hinderliche Wirkungen entfalten, welchen wir mit der symbolischen Umsetzung des &#8222;Sich-Bewegens&#8220; und \u201eSchreiten-Lassens\u201c analysierend nachsp\u00fcren wollen, die f\u00fcr weitere Entwicklungsprozesse zielf\u00fchrend sind. <strong>Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, wenn die Teilnehmenden des Workshops eigene Abbildungen zur kreativen Erfassung von Bewegung (und Stillstand) mitbringen w\u00fcrden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Prof. Dr.rer.nat. Marion Tacke<\/strong>, Leibniz-Universit\u00e4t Hannover, ist Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dr. Laura Bettag am 20.04.2023:<\/strong> &#8222;<strong>Tanztherapeutische Effekte im Flamenco-Unterricht bei \u00e4lteren Teilnehmerinnen ab 60 Jahren<\/strong>&#8222;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Kultur des Flamencos kennen wir zahlreiche Beispiele einer lebenslangen Besch\u00e4ftigung mit dem Flamencotanz. Es wird nicht als ungew\u00f6hnlich empfunden, wenn \u00e4ltere T\u00e4nzerinnen im professionellen Rahmen vor Publikum auftreten und Erfolge feiern. La Chana (geb. 1946) trat im Alter von 75 Jahren von der B\u00fchne ab, wobei sie ihr Programm im Sitzen bew\u00e4ltigte. Tanz kann als \u00dcberlebenselixier wirken, wie sie in ihrer Autobiografische Quellen auf Beschreibungen insbesondere tanztherapeutischer Effekte, die einer langj\u00e4hrigen Karriere bis ins h\u00f6here Alter f\u00f6rderlich waren. H\u00e4ufig unterrichten professionelle Flamencot\u00e4nzerinnen auch solange es m\u00f6glich ist. Sie geben dabei neben t\u00e4nzerischem Wissen allgemeine \u00dcberzeugungen und individuelle Einstellungen weiter. Die qualitative Studie will erkunden, welche physisch und psychisch als unterst\u00fctzend erlebten mentalen Vorstellungen sowie deren t\u00e4nzerische Umsetzungen von \u00fcber 60-j\u00e4hrigen Sch\u00fclerinnen ausgew\u00e4hlter Flamenco-Schulen in Deutschland wahrgenommen und beschrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Forschungsprozess wird sich im Wesentlichen auf Interviews von Experteninnen aus dem Bereich des Flamencos und die Auswertung von entsprechend entwickelten Frageb\u00f6gen st\u00fctzen. \u00dcber die charakteristische Stilistik des Flamencos hinaus spielt bei deren Gestaltung eine Rolle, ob kulturanthropologische Aspekte und eine \u201e<em>k\u00fcnstlerisch akzentuierte Gesundheitsphilosophie<\/em>\u201c (Mastnak, 2022) gerade im h\u00f6heren Alter in das eigene Tanzen einflie\u00dfen oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Beitrag versucht schlie\u00dflich aus den Ergebnissen der Studie, weiterf\u00fchrende Anregungen zum systematischen Aufbau einer internationalisierten \u201eFlamenco-Therapie\u201c abzuleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Laura Bettag, MA,<\/strong> ist als Kulturmanagerin am Nationaltheater Mannheim und freiberuflich als dipl. Tanztherapeutin sowie im Betrieblichen Gesundheitsmanagement t\u00e4tig. Sie beforscht derzeit insbesondere die therapeutischen Ressourcen des Tanzunterrichts im stil\u00fcbergreifenden Vergleich.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Lothar Sch\u00f6n <\/strong><em>&#8222;<strong>Digitalisierung der Musiktherapie.&#8220;<\/strong><\/em> &nbsp;Poster.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Ansatz f\u00fcr die geplante digitalisierte Musiktherapie ist die soziale Teilhabe von Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Beeintr\u00e4chtigungen benachteiligt sind. Gleichzeitig wird all denen, die \u00fcber keine instrumentalen Vorkenntnisse verf\u00fcgen, eine Plattform geboten, die einen intuitiven Zugang zum Musizieren erm\u00f6glicht. Stellen Sie sich bitte eine Partitur vor, die zwar Melodienverlauf&nbsp;skizziert, aber vom ausf\u00fchrenden Musiker keine Tonh\u00f6henauswahl verlangt. Das macht den musikalischen Prozess einfacher und entlastet unsere Kandidaten. Die Aufmerksamkeit kann also auf den Rhythmus konzentriert werden. In erster Linie denke ich an Schlaganfall- und Parkinsonpatienten. F\u00fcr psychosomatische Fallbeispiele bieten sich nochmal ganz neuartige&nbsp;erweiterte Musizierzug\u00e4nge. Die erleichterte Interaktion f\u00fcr Menschen mit unterschiedlicher musikalischer Vorbildung bildet eine ganz&nbsp;wesentliche Grundlage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lothar Sch\u00f6n<\/strong> ist Musiktherapeut in 95473 Creu\u00dfen.<br \/><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dr. phil. Katja Watermann <em>am 20. April 2024 <\/em>\u201e<em>Alt. Intelligenzgemindert. Vergessen. Kunst und Therapie im Ma\u00dfregelvollzug\u201c<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt viele emotionale Ressentiments gegen\u00fcber straff\u00e4llig gewordenen Menschen, die im Ma\u00dfregelvollzug untergebracht sind. Die Stigmatisierung dieser Personengruppe scheint besonders hoch. \u201e<em>Auf der Beliebtheitsskala m\u00f6glicher Einrichtungen, die eine Stadt beherbergen m\u00f6chte, rangieren forensische Kliniken auf dem Niveau von M\u00fclldeponien und veralteten Braunkohlekraftwerken<\/em>\u201c, schreibt Baumeister (Baumeister, 2019, S. 81) beispielsweise \u00fcber den Bau der Ma\u00dfregelvollzugsklinik in M\u00fcnster Amelsb\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst in Fachkreisen herrscht &#8211; trotz neuer Erkenntnisse &#8211; immer noch die weit verbreitete Annahme vor, dass diese Klientel mittels psychotherapeutischer Behandlungsmethoden nicht zu erreichen sei und eine Therapie keinen Erfolg habe (vgl. Neuschmelting &amp; Seifert, 2022, S. 251 &amp; Sappok et al., 2010, S. 827). Unabh\u00e4ngig vom Thema Ma\u00dfregelvollzug ist zudem die Anzahl an Projekten gering, die sich gezielt mit der Schnittstelle zwischen Alter und Intelligenzminderung auseinandersetzen (vgl. Pohlmann, 2011, S. 162).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) fordert, dass F\u00f6rderkonzepte f\u00fcr Patient*innen mit geistiger Behinderung im Ma\u00dfregelvollzug dringend \u201e<em>zielgruppenspezifisch an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst werden<\/em>\u201c (DGPPN, 2019, S. 3) m\u00fcssen. Und Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention verweist darauf, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur die gleichen Gesundheitsleistungen wie andere Menschen erhalten sollen, sondern dar\u00fcber hinaus, dass ihnen Angebote gemacht werden, durch die \u201e<em>auch bei Kindern und \u00e4lteren Menschen, weitere Behinderungen m\u00f6glichst gering gehalten oder<\/em><em> vermieden werden sollen<\/em>\u201c (Behindertenrechtskonvention, 2013).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie l\u00e4sst sich Kulturarbeit mit \u00e4lteren Menschen mit Intelligenzminderung im Ma\u00dfregelvollzug realisieren? Kann insbesondere die Kunst in diesem speziellen Setting dazu beitragen, ein <em>Alter(n) in W\u00fcrde und Selbstbestimmung zu erm\u00f6glichen und vielleicht sogar Lernprozesse anzusto\u00dfen? <\/em>Und wenn ja, welche Gelingensbedingungen sind notwendig und welche Methoden erweisen sich als gute Praxis?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vortrag werden erste Erfahrungen und Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><em><strong>Teilnahmegeb\u00fchr<\/strong><\/em><br \/><em>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden wird keine Konto:bkt@muenster.de&#8220;&gt;bkt@muenster.de<\/em> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>50 \u20ac f\u00fcr Mitglieder<\/li>\n\n\n\n<li>80 \u20ac f\u00fcr Nichtmitglieder<\/li>\n\n\n\n<li>30 \u20ac f\u00fcr Studierende<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reichlich kostenlose Parkm\u00f6glichkeiten sind unmittelbar hinterm Geb\u00e4ude vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">G\u00fcnstige \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten bietet die <a href=\"https:\/\/www.franz-hitze-haus.de\/gasttagungen\/gaestezimmer\">Akademie Franz Hitze Haus<\/a> (74 \u20ac), solange Zimmer frei sind. Bilder vom <a href=\"https:\/\/bkt.blog.muenster.org\/?page_id=1652\">Veranstaltungsraum<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Referate werden in der <a href=\"https:\/\/www.psychologie-aktuell.com\/index.php?id=mtk\">Zeitschrift MTK<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20.-21.04.2024 in der Universit\u00e4t M\u00fcnster, Heisenbergstr. 11, 48149 M\u00fcnster: &#8222;K\u00fcnstlerische Therapien im Alter&#8220; Jubil\u00e4umssymposion anl\u00e4sslich der Gr\u00fcndung des BKT am 16.04.1984. Zusammenfassungen: In einer Gesellschaft mit immer h\u00f6heren Lebenserwartungen spielen Gesundheitsf\u00f6rderung und Gesundheitserhaltung eine zentrale Rolle. 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