Musiktherapie ist eine der ältesten künstlerischen Therapieformen. Diese Aus- und Weiterbildung Musiktherapie unterscheidet sich von anderen Ausbildungen gravierend. Sie nutzt die seit meinem ersten Kontakt mit Musiktherapie 1970 nach meinem Musikhochschulstudium mit drei Abschlüssen in Freiburg gewonnenen und stets wachsam erweiterten Erfahrungen.
Damals befasste ich mich mit dem heute noch lesenswerten Buchs des dortigen Arztes H. Teirich und seiner Frau von 1958 und im musikwissenschaftlichen Seminar über die zur Habilitation eingereichte Schrift des Arztes W. F. Kümmel “Musik und Medizin. Ihre Wechselbeziehungen in Theorie und Praxis von 800 bis 1800” referieren musste und nicht zuletzt nach dem Wechsel meines auf technischen Drill ausgerichteten Klavierprofessors zu seinem kurz vor der Pension stehenden Kollegen Fernow, dessen Frau als Musiktherapeutin tätig war, den bei ihm erlerntenn völlig andersartigen Zugang zum Verständnis von Musik und ihrer Umsetzung auf der Basis körperlich emotionaler Empfindung. Vor allem auch in meinen Improvisationskonzerten kam mir diese Echtheit musikalischer Verlautbarung zugute. Seit dem Versuch, mit Jürgen Jahnke, dem dortigen Prof. für Psychologie und Musikwissenschaftler, den ersten Musiktherapiestudiengang in Deutschland einzurichten, und nachdem ich ab 1977 in Münster für Musikpsychologie zuständig war, habe ich nach vielem Versuch und Irrtum längst Spreu vom Weizen zu unterscheiden gelernt und in den Jahrzehnten musiktherapeutischer Vermittlung meiner Erfahrungen als Musiker, Musikpsychologe, Pädagoge, Supervisor und Autor schließlich erkannt, dass Bücherwissen weitgehend bedeutungslos ist für die Praxis der Entwicklung des ganz speziellen subjektiven Musikerlebnisses, das am tiefschürfendsten und nachhaltigsten unter Beachtung der Hierarchie der äußerst subtilen musikalischen Wirkungssubstanzen und ihrer zweckbezogenen nuancenreichen Modifikationen die momentane Stimmung und Gefühlsbereitschaft des Zuhörers und Musikschülers/-studenten) aufgreifen muss, um sie schließlich sozusagen als Schauspieler zur Verfügung zu haben und funktional verwenden zu können.
Klang und Rhythmus sind Bestandteile von Musik und gehören somit zur Musiktherapie. Unter diesem sie umspannenden Dach müssen sie auch vermittelt werden. Musik ist weit mehr als Klang und ist auch nicht auf Rhythmus reduzierbar, so wichtig beide in der Komplexität musikalischer Wirkung auch sein mögen. Ein Ton ist nicht Geräusch, sondern ist, symbolisiert und bewirkt aufgrund der Naturgesetzlichkeit seiner Obertonreihe Ordnung. Dieser Eigenheit entsprechend sind übereinander geschichtete und aufeinander folgende Töne transparent zu musizieren, damit sie in ihrer Wirkung zur Geltung kommen. Typisch für Musik ist die Melodie. Sie erst ist die Seele von Musik. Wie arm und geradezu erbärmlich sind gegenüber den Möglichkeiten von Musiktherapie bloße Klang- oder Rhythmustherapie, zumal Klangtherapie auf einem Missverständnis und unhaltbaren Theoriegebäude fußt. (Dem Einspruch gegen eine diesbezügliche Dissertation hätte allein schon wegen des Interessenskonflikts der beiden Gutachter entsprochen werden müssen, ungeachtet der Titelschwindel des Antragstellers).
Um das mächtige Wirkungspotential mehr oder weniger jedweder Musik jederzeit für sich selbst und zur Beeinflussung parat zu haben, bedarf es profunder Beobachtung und Bewusstmachung körperlicher Erregungssignale. Sie verraten die punktuelle oder hauptsächliche Dominanz von im Gehirn ablaufenden homo-, poly- und auch heterophonen Gefühlsspuren. Letztere sind oft für die unbewussten Konflikte und das innere Chaos verantwortlich, das zum chronifizierten Leiden und Leid werden kann. Der Mensch braucht psychische Sicherheit. Wie die Menschheitsgeschichte lehrt, eignet sich der Umstand, dass Musik per se Ordnung ist und die Empfindung von Schönheit vom Vorhandensein werkimmanenter Struktur abhängt, als effektives Heilmittel pathologisch gewordener Gefühlsprozesse und Stimmungslagen.
Musiktherapie als Angewandte Musikpsychologie im Sinne des Verstehens des musikimmanenten Gehalts einerseits und seiner patientenzentrierten Funktionalisierung andererseits erfordert, ständig die Befunde der Neuronenforschung zu verfolgen und zu berücksichtigen. Schließlich entsteht Musik im Kopf bzw. im Gehirn als lebenslang sich verändernder Baustelle mit 100 Milliarden Nervenzellen mit bis zu 15 Trillionen mehr oder weniger intakten Synapsen und Dornen. Ihre Kenntnis wird jedoch nie das wunderbare Rätsel tiefen Musikerlebens und des Augenblick innigster Schönheit lösen. Nach wie vor gelten Robert Schumanns Worte “Musik ist die höhere Potenz der Poesie” und – besonders auch für die Musiktherapie – “Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens – des Künstlers Beruf.“
Es versteht sich von selbst, dass nur ein professioneller Musiker, der alle Facetten des musikalischen Wirkungspotentials beherrscht, dem Studierenden sein ihm ganz persönlich eigenes psychodynamisch “musikalisches” immanentes Repertoire erfahrbar werden lässt und ihm gezielte Trainingshinweise geben kann, anhand er den unschätzbar reichen Ausdrucksgehalt von Musik als Pharmakon für sich und andere zu nutzen versteht und mit den von ihm erreichten technischen Instrumentalfertigkeiten optimal präsentieren und dazu andere mit den von ihnen bevorzugten Instrumenten und ihrer Stimme anleiten kann. Mit diesem persönlichen musikalischen Erfahrungsschatz ist jedermann in der Lage, die Wirkungsmacht von Musik zu erleben und einzusetzen.
Ein erfolgreicher Musiktherapeut braucht somit keineswegs Musikhochschulabschluss und Konzerterfahrung. In der Ausbildung müssen ihm die therapeutischen Möglichkeiten seiner persönlichen Musikkenntnisse gezeigt werden. Somit richtet sich diese Aus- und Weiterbildung an durchaus unterschiedliche Interessenten:
Musiker und Musikliebhaber, Erzieherinnen, Lehrer, Therapeuten und andere Interessierte. Je nach Interesse werden umfassende oder auf spezielle musiktherapeutische Berufsfelder bezogene Kenntnisse vermittelt und im Selbsterfahrungsprozess erlebbar gemacht, so dass sie zuhause trainiert und die damit gewonnenen Erfahrungen beim nächsten Treffen analysiert werden können. Dazu ist unumgänglich, dass der Musiktherapieprofessor lebenslang den Forschungsstand verfolgt und anhand der eigenen Erfahrungen beim Hören und künstlerischen Ausüben von Musik vergleichend praktiziert.
Seit Einrichtung dieser Aus- und Weiterbildung gibt es zahlreiche weitere Anbieter. Jedermann darf anbieten, auch wenn er keinerlei Qualifikationen besitzt. So mancher hat kein wissenschaftliches oder Musikhochschulstudium, kein Abitur, keine klinische Erfahrung usw., selbst dann, wenn er die Bezeichnung Professur führt. Wer die oben beschriebenen Voraussetzungen zum Vermitteln, Vertiefen und praktischen Einsatz von musikalischen Substanzen und ihrer Mixtur nachvollziehen kann, wird selbst die entsprechenden Schlüsse ziehen können.
Diese Aus-, Fort- und Weiterbildung orientiert sich an der Interessenlage des Teilnehmers. Ziel ist die praxisbezogene therapeutische, auf Wunsch auch spezialisierte wissenschaftliche oder künstlerische Qualifizierung in kurzer Zeit: “In der Kürze liegt die Würze. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.” Eine gute Ausbildung gewährleistet am ehesten beruflichen Erfolg.
Dauer: richtet sich nach Vorerfahrung, Engagement und Zweck (haupt-, nebenberuflich, Aktualisierung von Kenntnissen). Dauer und Preis hängen vom Einzelnen ab und sind jederzeit verhandelbar. Die Professoren lehren unentgeltlich. Alle Einnahmen gehen vollständig an Musiktherapie gem.e.V. (seit 1984).
Eine Anerkennung der Seminare durch die Psychotherapeutenkammern kann auf Wunsch beantragt werden; noch immer wurden alle Anträge genehmigt.
Dieses von allen maßgebenden Instanzen anerkannte und anerkennungsfähige Angebot legt Wert auf Glaubwürdigkeit und exzellente Ausbildung mit besten Berufschancen. Für Kliniken sind Kompetenz und Qualität wichtiger als akademische Grade oder Anerkennungen von Verbände bzw. Gesellschaften e.V. (private Vereine, zu deren Gründung sieben Personen genügen), die nur für ihre Mitglieder sprechen können.
Studiengebühren sind Verhandlungssache und betragen maximal € 1.500 pro Semester bzw. Intensivkampaktwoche.
Annahme von Bildungsschecks (Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz) und Bildungsprämie.
Übernachtung im Einzelzimmer für 20 € pro Nacht möglich. Die Teilnehmer erhalten für das 290 m² umfassende freistehende Gebäude einen Schlüssel, so dass sie ihre Freizeit, Mahlzeiten und das Übernachten selbst organisieren können.
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E-Piano und Klavier
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Partnerspiel
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Gruppenimprovisation
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Eimfahrt
1977 Beginn der Lehrtätigkeit von Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann am Institut für Musikpädagogik der damaligen Pädagogischen Hochschule und seit 1980 der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster mit den Fächern Musikpsychologie, Musik- und Bewegung (Rhythmik/Tanz) und Schulpraktika und mit regelmäßigen Vertiefungswochenenden zu Angewandter Musikpsychologie und Rhythmik/Tanz in Nordwalde und auf dem Annaberg bei Haltern für Teilnehmer seiner Seminare.
1977 erste Initiative zur Gründung eines Zusatzstudiengangs Musiktherapie am Institut für Musikpädagogik der WWU durch Prof. Hörmann, der in Freiburg aufgrund seines Kontaktes zu Dr. med. H. Teirich (“Musik und Medizin”, 1958) und Musikhochschul-, Psychologie- und Musikwissenschaftstudiums (u. a. bei Prof. Fernow und Prof. Dr. H. H. Eggebrecht) bereits 1970 musiktherapeutisch tätig war und z. T. zusammen mit dem Musikwissenschaftler und Psychologie-Professor Dr. J. Jahnke seit 1973 in jedem Semester Lehrveranstaltungen zur Musik- und Tanztherapie durchführte.
1978 – 1985 Jede Woche Fahrt der Teilnehmer an seinen Seminaren “Musiktherapie” zur Musiktherapie-Praxis nach Bethel, durchgeführt von Prof. Hörmann, damals noch Akademischer Rat, unter Anwesenheit des dortigen Chefarztes Dr. med. R. Burkhardt, Pionier der deutschen Musiktherapie – während seines Studiums in Leipzig hatte er seinen Kommilitonen Ch. Schwabe, Mitglied im selben Chor, für die Musiktherapie erwärmt.
1978 – 1987 Vorlesung und Medizinisches Praktikum unter besonderer Berücksichtigung der Musiktherapie an der Medizinischen Fakultät der WWU durch Chefarzt Dr. R. Burkhardt (Bielefeld, später Hamburg)
1978 Vorlage der von Prof. Hörmann entworfenen, bis zur ersten Abschaffung des Diplom-Studiengangs Musiktherapie mangels Studierender 2010 unverändert gültigen Studien- und Prüfungsordnung des Zusatzstudiengangs Musiktherapie.
1979 Unterstützung des Vorhabens durch Univ.-Prof. Dr. med. E. Brockhoff vom Musikwissenschaftlichen Seminar und durch Univ.-Prof. Dr. med. R. Tölle, Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der WWU, der damit zunächst (bis zu seinem Nachfolger Prof. Dr. Arolt) den Verbleib seines Assistenten Prof. Dr. Rudolf begründen konnte.
1980 ff. Seminare zur Musiktherapie am Musikwissenschaftlichen Seminar durch Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Brockhoff, approb. Ärztin.
1981 Zustimmung der Philosophischen Fakultät unter dem Dekanat von Univ.-Prof. Dr. Brockhoff zur Einrichtung des interdisziplinären Zusatzstudiengangs Musiktherapie.
1981 und 1983 Ablehnung der Beteiligung des Fachbereichs Psychologie mit jeweils nur 2 Stimmen Mehrheit.
1984 Wissenschaftliche Gesellschaft und Berufsverband für Künstlerische Therapien g.e.V. (
BKT) von den Teilnehmer an den Lehrveranstaltungen zur Musik- und Tanztherapie gegründet.
1984 1. Musiktherapiekongress an der WWU mit zahlreichen Referenten aus dem In- und Ausland inkl. den USA und 600 Teilnehmern.
1984 Zustimmung der Medizinischen Fakultät zur Einrichtung des Zusatzstudiengangs Musiktherapie.
1984 Zustimmung des für das Institut für Musikpädagogik zuständigen Fachbereichs 21
1984 Fahrt einer Delegation der WWU zusammen mit Prof. Dr. Dr. Hörmann nach Düsseldorf ins Wissenschaftsministerium zwecks Etablierung des Zusatzstudiengangs Musiktherapie in Münster.
1985 Kongressband des 1. Münsteraner Musiktherapiekongresses von 1984 beim Bosse-Verlag Regensburg erschienen.
1985 Genehmigung des Zusatzstudiengangs Musiktherapie durch das Rektorat der Universität Münster.
1985 2. Musiktherapiekongress an der WWU.
1985 von mir initiierte Anstellung eines ersten Musiktherapeuten in Münster (Absolvent der privaten FH Heidelberg, die unter Mitwirkung von Karl Hörmann als vom Ministerium berufener externer Gutachter jedoch erst 1986 einen Diplom-Studiengang Musiktherapie erhalten hatte) in der Kinderklinik des UKM, psychosomatische Abteilung von Prof. Dr. Ingeborg Jochmus, aufgrund des Engagements der Profs. Drs.
Günther Schellong (Cellist, Direktor der Med. Univ. Innsbruck), beide Mitglieder des
Orchesters der Deutschen Kinderärzte, und von Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann, der dem Musiktherapeuten einen Lehrauftrag im Studiengang Musiktherapie vermittelte, obgleich er erst 1989 das Musiktherapie-Diplom von der MHS Hamburg erhielt.
1986 Zwei Kongressbände (“Musiktherapie aus medizinischer Sicht” und “Musik- und Tanztherapie”) beim Paroli-Verlag, Münster, erschienen.
1986 3. Musiktherapieveranstaltung an der WWU.
1986 Genehmigung des Zusatzstudiengangs Musiktherapie durch das Wissenschaftsministerium mit der von seinem ersten Leiter Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann verfassten, bis zu der 2008 wegen fehlender Bewerber erfolgten Abschaffung des Studiengangs gültigen Studienordnung (18.3.1988) und Prüfungsordnung (8.10.1987).
1986 Gründung des Berufs- und Europäischen Dachverbands für künstlerische Therapien
BKMT im Institut für Musikpädagogik der Universität Münster, 1987 übernommen von Nürtingen und alsbald wieder nach Münster verlegt.
1988 Symposion zur Musik- und Tanztherapie mit zahlreichen Referenten und Teilnehmern an der Universität Münster.
1988 im Rahmen des “Studium generale” in der Aula des Schlosses der WWU: Konzert für 2 Flügel zur Musik in der Heilkunde mit den Pianisten Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann und Univ.-Prof. Dr. Hartmuth Kinzler (Osnabrück).
1988 Erscheinen der Zeitschrift “Musik-, Tanz- und Kunsttherapie – Zeitschrift für künstlerische Therapien im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen” (Verlagsgruppe Hogrefe-Huber, Göttingen) MTK.
https://www.hogrefe.com/de/zeitschrift/musik-tanz-und-kunsttherapie
1988 Nach Ablehnung durch den Promotionsausschuss eines arglos von mir akzeptierten Promotionsgesuchs eines Professors PhD MA wegen fehlender Voraussetzungen und nach Ablehnung durch Medizinprofessoren des von mir arglos weitergeleiteten Habilitationsantrags des Lüdenscheider Anästhesiearzts vom Sportkrankenhaus Hellersen sowie nach einem intriganten Schreiben aus Hamburg an das Ministerium zwecks Verhinderung der per einstimmigem Senatsbeschluss im März 1987 beschlossenen Einrichtung des Studiengangs Musik- und Tanztherapie in Köln verbreitete sich im Ministerium irreversible Skepsis gegenüber Musiktherapie.
1988-1990 Wegen der großen Widerstände von außen gegen den Studiengang Musik- und Tanztherapie in Köln und dadurch bedingter hoher Arbeitsbelastung blieb mir immer weniger Zeit für den von mir gegründeten Musiktherapiestudiengang in Münster, so dass ich den Geschäftsführer des Instituts für Musikpädagogik Prof. Dr. Kreft, einen nach der Integration der Pädagogischen Hochschule in die Universität Münster 1980 auf meine Initiative hin zum C2-Professor beförderten Dozenten am Institut für Musikpädagogik, gebeten hatte, auch die Leitung des Studiengangs Musiktherapie zu übernehmen.
1990 Besetzung der Mittelbaustelle mit einer von Hamburg ausgestatteten Trägerin des Titels „Diplom-Musiktherapeutin“ als „Studienrätin im Hochschuldienst“ trotz Fehlens einer Lehrerausbildung. Beworben hatte sich auch ein „Universitätsprofessor Dr. Dr. Dr.“, dessen zeitgleich in Hamburg als Magisterarbeit und in Tübingen als Dissertation eingereichte Schrift aus Plagiaten besteht, so dass er auch von seinem Doktorvater abgelehnt worden war.
In der Folge Wechsel von Musiktherapie-Studierenden und -Absolventen zu Univ.-Prof. Hörmann nach Köln.
1990 Einrichtung des vom Arbeitsamt Münster geförderten berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums
Musiktherapie,
Tanztherapie und Musik- und Tanztherapie.
1990 mein Vortrag an der Karls-Universität Prag mit der Folge des 1994 dort eröffneten Fernstudiums Musik- und Tanztherapie mit ihrem Vizepräsidenten
Prof. Dr. J. Mihule und weiteren Referenten aus Prag, Istanbul, Wien u.a.
1997 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit von Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann in Münster unter Beibehaltung eines Teils der Lehrveranstaltungen in Köln.
1998 Übernahme des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums Musiktherapie, Tanztherapie und Musik- und Tanztherapie in die WWU mit Sitz auf dem Leonardo-Campus
1998 Erste anonyme Anzeige beim Landesrechnungshof mit umfangreichen Untersuchungen und Feststellung der vollkommen haltlosen Beschuldigungen am 10.2.1999 im Personalbüro der Universität Münster.
2000 Umzug des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums Musiktherapie, Tanztherapie und Musik- und Tanztherapie in das Universitätsgebäude Scharnhorststraße 118 am Aasee mit Ballettsaal, Turnhalle, Küche, Duschen und Abstellräumen für die vielen Instrumente.
2000 Kampagne in den Medien bis hin ins Fernsehen gegen Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann wegen seines Engagements für Musik- und Tanztherapie (siehe Senatsbeschluss und Vorlesungsverzeichnis) und wegen seines erfolgreichen öffentlichen Eintretens für die Umbenennung des Carl-Diemwegs in Köln zum
Am Sportpark Müngersdorf 6.
Entschuldigungsschreiben des Ministeriums für die Vorgänge an der Sporthochschule Köln. Siehe dazu die von der Leitung der Sporthochschule freigegebene Schrift
Rudelmentalität als Substanz von Bewegungskultur – Zur Tanzpädagogik in der Kölner Sportlehrerausbildung. Ein Diskussionsbeitrag zur Qualität der Lehre im Schatten Carl Diems. Münster 1999.
Seit Sommersemester 2001 im Vorlesungsverzeichnis der Medizinischen Fakultät der Universität Münster aufgeführte Lehrveranstaltungen zum sechssemestrigen Weiterbildungsstudium Musiktherapie, Tanztherapie und Musik- und Tanztherapie. (
Bericht)
Seit Sommersemester 2002 Immatrikulation von Doktoranden von Univ.-Prof. Dr. Dr. Hörmann zur Musiktherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster.
2002 Nach Bekanntwerden des Hamburger Behördenskandals erneute Hetzkampagne unter Mobilisierung der Hamburger Medienkonzerne – angeblich ohne Mitwirkung des ohne mein Zutun 1988 in Köln wegen fehlender Voraussetzungen abgelehnten Promotionsantrags.
2002 18. Symposion in Münster
2002 Gründung des Expertenrats für Künstlerische Therapien, bestehend aus C4-Universitätsprofessoren, die einen Musik-, Kunst- oder Tanztherapiestudiengang leiten, und einem Wiss. Beirat.
Von 2002 – 2008 mindestens 70 Gerichtsverfahren des in Köln abgelehnten Promotionsbewerbers bis hin zu den beiden Urteilen des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 unter Nennung der Namen einiger Nutznießer, die aufgrund der Hamburger Verhältnisse zu ihren Titeln, Stellen, Gutachten usw. gekommen waren. Nirgendwo wurden und werden mehr Dr.-Titel zu Musiktherapie vergeben und fungieren als Gutachter, die nie entweder kein wissenschaftliches Studium und/oder kein Musikstudium absolviert haben. In der
Dissertationsliste zur Musiktherapie sind bezeichnenderweise die von Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Hörmann betreuten Dissertationen nicht genannt. Diese Liste wird zudem eröffnet mit der Habilitationsschrift “
Musik und Medizin. Ihre Wechselbeziehungen in Theorie und Praxis von 800 bis 1800” von Prof. Dr. Werner Kümmel, über die ich als Doktorand von Prof. Dr. Eggebrecht in dessen Seminar zur Funktionellen Musik 1972 referiert hatte.
2004 Wieder anonyme Anzeige beim Landesrechnungshof, der nach wochenlangen Ermittlungen am 24.3.2004 im Senatssaal der Universität mit zahlreichen Vertretern auch aus dem Ministerium und der Universität zu dem Schluss kam, dass auch hinter dieser Verleumdung die immer gleiche interessierte Seite stecken müsse.
2004 19. Symposion “Evaluation in den Künstlerischen Therapien” mit öffentlicher Tanztherapie-Aufführung in der Aula der Universität Münster, Platz der Weißen Rose.
2005 Erscheinen des hauptsächlich von Professoren der Medizinischen Fakultät Münster herausgegebenen, 1700 Seiten umfassenden “
Handbuchs Geriatrie“, Deutsche Krankenhaus Verlagsgesellschaft Düsseldorf, mit einem Beitrag von Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann zu den Künstlerischen Therapien. – Weitere Bücher: “Tanzpsychologie und Bewegungsgestaltung” und “
Musik in der Heilkunde“.
2006 Präsentation der aus dem Weiterbildungsstudium Musik- und Tanztherapie entstandenen Forschungsergebnisse auf dem Internationalen Kongress zur Musikwirkungsforschung vom 1.-4.10.2006 in Baden/Wien.
2007
20. Symposion “Künstlerische Therapien und Ritual”
2007 Klage eines Schulkameraden vor dem Landgericht Münster, die er komplett verliert, dann in Berufung geht und wieder komplett verliert. Nochmals komplett verloren hat er am 29.11.2012.
2009
21. Symposion “Märchen in den Künstlerischen Therapien”
2010 ff. Die berufsbegleitende Weiterbildung Musiktherapie findet nach der Aufgabe der Räume in der
Universität im amtlich anerkannten Unterrichtsgebäude
MTK-Akademie.de statt.
2010 musste der 1977 von Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann gegründete, 1990 von seiner Nachfolgerin übernommene Studiengang wegen der trotz Änderung der Studienordnung von 1978 mit vereinfachten Zugangsvoraussetzungen
immer weniger gewordenen Studierenden eingestellt werden.
Mangels ausreichender Studienbewerber musste der Studiengang Musiktherapie nochmals und nun endgültig eingestellt werden. Die inzwischen mit einer kumulativen Habilitation zur apl. Prof.in ernannte Nachfolgerin wurde 2017 pensioniert.
2017 Die seit 1987 herausgegebene Zeitschrift
“Musik-, Tanz-, Kunsttherapie – Zeitschrift für Künstlerische Therapien” erscheint nun farbig im Verlag Pabst Science Publishers.
14.09.2019 in Münster: Symposium des BKT – Wissenschaftliche Gesellschaft für künstlerische Therapien g.e.V. zum Thema:
Die Zeit in den Künstlerischen Therapien.
20.-21.04.2024 in der Universität Münster. Jubiläumssyposion zum 40-jährigen Bestehen des BKT g.e.V. mit dem Thema:
Die Künstlerischen Therapien im Alter. Die Referate sind in der MTK-Ausgabe 2025-1 erschienen.
Karl Hörmann